[ Pobierz całość w formacie PDF ]

Anzeichen der Trance sind häufig eine gewisse Fahrigkeit der Körpermotorik, Schnaufen,
Schweißausbrüche, leise Zuckungen, Schwanken, Röcheln oder ähnliches, ohne daß dies
jedoch etwa als unangenehm empfunden würde. Physiologen sprechen bei der Trance
von der Wirkung der Endorphine, körpereigenen Opiaten, die aufgrund bestimmter äußerer
Reize im Gehirn ausgeschüttet werden und zu dem erwähnten veränderten
Bewußtseinszustand führen.
All dies mag zunächst ziemlich theoretisch, kompliziert und schwierig anmuten, tatsächlich
ist es jedoch ganz einfach, wenn man nur dazu bereit ist, sich der Ritualerfahrung
hinzugeben. Denn die Erfahrungen, mit denen der Hexenkult arbeitet, sind völlig natürlich
und sind jedem Menschen bereits in die Wiege gelegt worden. Grundbedingung für die
Praxis ist also die Praxis selbst, womit sich unser Kreis wieder geschlossen hätte. Wagen
Sie den Versuch, und wenn es beim allerersten Mal nicht klappen sollte, so versuchen Sie
Das Hexenbuch presented by Strellnikoff@yahoo.com
Seite 29 von 82
es immer und immer wieder, bis die Barrikaden, die materialistische Erziehung und
Umwelt in unserem Inneren errichtet haben, endlich nachgeben. Und erwarten Sie am
Anfang nicht zuviel: Die rituelle Trance kommt selten mit einem »Paukenschlag«, der
Ungeübte erkennt oft gar nicht, daß er bereits in Trance ist, weshalb auch die oben
angeführten körperlichen Phänomene als mögliche  aber nicht unabdingbar auftretende
 Orientierungsmerkmale erwähnt wurden.
DIE AUSRÜSTUNG DER HEXE
Die magischen Waffen
Unter »Waffen« verstehen wir hier magische Instrumente, die im Ritual verwendet werden,
es handelt sich also nicht unbedingt ausschließlich um Kriegswerkzeug! Im Idealfall sollte
sich die Hexe alle Ritualgegenstände persönlich anfertigen, doch ist das nicht immer ohne
weiteres durchführbar (z.B. das Schmieden des Schwerts). Deshalb wird häufig mit
fertigen oder halbfertigen Produkten gearbeitet.
Die Robe
Viele Hexen ziehen es vor, traditionsgemäß unbekleidet zu arbeiten. Dies nennt man im
englischen Wicca Kult skyclad (= »im Himmelskleid«). Dies ist jedoch nicht immer
machbar und sinnvoll, zumal bei Ritualen im Freien, wo sich nicht nur das Wetter sondern
auch eventuelle Zuschauer als Hindernis erweisen könnten. Dann wird meist die Robe
getragen. Die Robe dient dem magischen Schutz und symbolisiert zugleich das Abstreifen
der Alltagsidentität und den Eintritt in die Anderswelt. Die Robe weist einen Kuttenschnitt
auf und besteht in der Regel aus Naturfasern, vorzugsweise Seide (s. Abbildung 1). Ihre
Farbe ist meistens schwarz, häufig wird jedoch auch mit weißen oder andersfarbigen
Roben gearbeitet. Es gibt allerdings auch Hexen, die für jeden Ritualzweck eine eigene,
andersfarbige Robe bevorzugen. Andererseits genügt für den Anfang auch ein ganz
gewöhnliches Kleidungsstück, sofern dieses ausschließlich für Hexenarbeiten verwendet
wird.
Das Athamen
Das (gelegentl. auch: der) Athamen ist der schwarze Dolch der Hexe, mit dem die
magischen Kreise gezogen und Geister im Zaum gehalten und gebannt werden, und so
weiter. Viele Hexen arbeiten zusätzlich mit einem we!ßen Dolch. In diesem Fall dient das
schwarze Athamen den konstruktiven oder »weißen« Arbeiten.
Das Schwert
Das Ritualschwert symbolisiert das Element Luft, mit ihm (anstelle des Athamen) wird
gelegentlich auch der Kreis gezogen, je nach Traditionszugehörigkeit der Hexe. Material
und Form des Schwerts sind zwar prinzipiell beliebig, doch gibt es bevorzugte Muster,
beispielsweise ein Griff aus geschnitztem Holz, ein Heft aus zwei gegenläufigen kupfernen
Mondsicheln mit dazwischen befindlichen Mondscheiben und eine Klinge aus Stahl.
Das Hexenbuch presented by Strellnikoff@yahoo.com
Seite 30 von 82
Der Kelch
Der Kelch symbolisiert das Element Wasser und das Weibliche. Im Idealfall ist er aus
Silber, seine Form ist beliebig.
Der Stab
Der Stab symbolisiert das Element Feuer und ist aus Holz geschnitzt, oft in Phallusform.
Das Pentakel
Das Pentakel symbolisiert das Element Erde und besteht aus Holz oder Kupfer. Für viele
Hexen stellt das Pentakel auch einen Seelenspiegel dar, in den in symbolischer Form die
Identität der Hexe individuell eingraviert wird. Geschieht dies nicht, so verwendet man
magische Symbole wie beispielsweise das Pentagramm.
Das Räuchergefaß
Ein Utensil, in dem das Räucherwerk abgebrannt bzw. verdampft wird, meist aus Metall
oder feuerfester Keramik.
Die Schale
In diesem Gefaßt werden beim Grundritual Salz und Wasser vermischt.
Der Hexenkessel
Der berühmte »Hexenkessel« war seit altersher ein Ritualgegenstand des Hexenkults, der
sowohl symbolische als auch große praktische Bedeutung hatte. Er ist ein Sinnbild des
Todes und der Wiedergeburt, gleichzeitig dient er als Werkzeug: in ihm werden Absude
gebraut, und beim Ritual steht er oft in der Kreismitte und wird der Zeremonie
entsprechend geschmückt. Manche Hexen machen das Ritualfeuer im Kessel selbst.
Der Hexenbesen
Das vielleicht berüchtigste Utensil der Hexen. Tatsächlich arbeiten nur noch die wenigsten
heutigen Hexen damit. Der Hexenbesen war ursprünglich ein Phallussymbol, das teilweise
auch zum Auftragen der Flugsalbe verwendet wurde. Er spielt eine Rolle vor allem bei der
Hexenhochzeit (s. nächstes Kapitel) sowie als Instrument der Reinigung.
[Von den obigen Instrumenten werden Schwert, Kelch, Stab und Pentakel auch als
Elementarwaffen bezeichnet, die, wie der Name schon sagt, für die Elemente Luft,
Wasser, Feuer und Erde stehen.
Nicht alle Hexen arbeiten explizit mit den vier Elementen, daher benutzen auch nicht alle
diese Waffen. Statt dessen stehen bei diesen Hexen Athamen und Kelch im Vordergrund,
Das Hexenbuch presented by Strellnikoff@yahoo.com
Seite 31 von 82
wobei der Kelch nicht für das Element Wasser steht sondern für das weiblich-vaginale
Prinzip (vor allem beim Großen Ritus), das Athamen dagegen für das phallisch-männliche.
Auf jeden Fall gehören in allen Traditionen Athamen und Kelch zur rituellen
Grundausrüstung.]
Sonstige Gerätschaften und weiteres Zubehör
Weiterhin finden bei Hexenritualen gelegentlich (je nach Bedarf und individueller Vorliebe)
Verwendung: magischer Schmuck wie Ringe, Ketten, Sonnen- und Mondkrone;
Pentagramme (Anhänger, Standsymbole); Figurinen und Bildnisse der Gottheiten; Geißel;
Wachs , Holz oder Lumpenpuppen; Nadeln (zum Stechen der Puppen); magischer
Spiegel (für die Divmation und die magische Fernbeeinflussung); Kristallkugel, Tarot
oder Wahrsagekarten (für Divination und Meditation); individuell geladene Kraftobjekte
(Fetische), Talismane und Amulette; diverse Kordeln (evtl. auch in verschiedenen Farben;
für Knotenzauber, das Maßnehmen bei Einweihungen usw.); Kristalle und Edelsteine (für
Heilungen und als magische Kraftspeicher); Stirnbänder (evtl. in verschiedenen Farben),
und anderes mehr.
Von großer Wichtigkeit ist der Weihrauch, da Düfte stark trancefördernd sind. Dieser kann
im Zubehörhandel beschafft, aber auch selbst gemischt werden. Er wird mit Hilfe von
selbstzündenden Holzkohletabletten, die eine kleine Mulde aufweisen, verbrannt oder (bei
flüssigem Räucherwerk) auf erhitzten Metallplatten verdampft. Ebenso Duftöle zur Salbung [ Pobierz caÅ‚ość w formacie PDF ]

  • zanotowane.pl
  • doc.pisz.pl
  • pdf.pisz.pl
  • adam123.opx.pl